<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Wildpflanzen-Blog</title>
	<atom:link href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog</link>
	<description>Ein Weblog zur emsländischen Flora</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 21:03:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=</generator>
		<item>
		<title>Was ist innen gelb und außen weiß?</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/05/19/was-ist-ausen-weis-und-innen-gelb/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/05/19/was-ist-ausen-weis-und-innen-gelb/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 May 2012 20:10:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildpflanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=937</guid>
		<description><![CDATA[Leicht zu beantworten: die Margerite! Aber sehen wir uns doch einmal genau um: Es gibt einige andere Arten mit dieser Merkmalskombination. Nehmen wir doch nur das Gänseblümchen: Innen gelb wie ein Gänseschnabel, außen weiß wie das Gefieder, keiner würde es &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/05/19/was-ist-ausen-weis-und-innen-gelb/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leicht zu beantworten: die Margerite! Aber sehen wir uns doch einmal genau um: Es gibt einige andere Arten mit dieser Merkmalskombination. Nehmen wir doch nur das Gänseblümchen: Innen gelb wie ein Gänseschnabel, außen weiß wie das Gefieder, keiner würde es zu den Margeriten zählen. Keiner? Doch! Die Urviecher der Botanik, wie Hieronymus Bock, Otto Brunfels und Leonhard Fuchs bezeichneten die Margerite als <em>Bellis major, </em>was soviel heißt wie Großes Gänseblümchen, und das Gänseblümchen als <em>Bellis minor</em>, also Kleine Margerite oder so.</p>
<p>Gänseblümchen und Margeriten zählten also einst zur selben Gattung: <em>Bellis</em>. Das Große Gänseblümchen (Margerite) war die <em>Gänseblume</em> und das Kleine Gänseblümchen war das <em>Maßliebchen. </em>Also ungefähr genau anders herum als heute.</p>
<p>Wir haben aber noch weitere Kandidaten für „innen gelb und außen weiß“: Hundskamillen, Strandkamillen und echte Kamillen. Echte Kamillen erkennt man am Geruch nach Kamillentee, die Strahlenlose Kamille auch, aber die ist außen nicht weiß, sondern nur innen gelb. Echte Kamillen besitzen zudem einen hohlen Blütenboden, also schnuppern, durchschneiden, bestimmen und fertig.</p>
<div id="attachment_938" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/05/margeriten.jpg"><img class="size-full wp-image-938" title="margeriten" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/05/margeriten.jpg" alt="" width="640" height="640" /></a><p class="wp-caption-text">Margerite, Gänseblümchen, Kamille und Strandkamille</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Strandkamillen besitzen ähnlich filigrane Blätter wie die echten Kamillen, duften aber nicht nach solchen. Hundskamillen haben fiederspaltige Blätter, duften nicht nach Kamille und haben auch keinen hohlen Körbchenboden.</p>
<p>Wenn man also mit offenen Augen und Nasen durch die Welt geht, entpuppt sich so manche Margerite als ganz etwas anderes. Nun werde ich mir zur Belohnung für diesen wunderbaren Blogbeitrag etwas schnelles zu essen machen, und zwar etwas, was innen gelb und außen weiß ist. Das wird gepfeffert und gesalzen und kommt aufs Brot. Und das wird keine Margerite sein.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/05/19/was-ist-ausen-weis-und-innen-gelb/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unter aller Sau</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/05/06/unter-aller-sau/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/05/06/unter-aller-sau/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 May 2012 17:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildpflanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=919</guid>
		<description><![CDATA[Die ersten rau behaarten Blattrosetten sind schon sichtbar, bald wird es seinen nur mit kleinen schuppenförmigen Blättern besetzten Stängel treiben und ihn an seiner Spitze mit einem leuchtend gelben Blütenkorb krönen – das Ferkelkraut. Doch wie kam dieses saubere Pflänzchen &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/05/06/unter-aller-sau/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_920" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/05/hypochaeris_bluetenkorb.jpg"><img class="size-full wp-image-920" title="hypochaeris_bluetenkorb" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/05/hypochaeris_bluetenkorb.jpg" alt="" width="400" height="366" /></a><p class="wp-caption-text">Schweinchenkraut-Blütenkorb</p></div>
<p>Die ersten rau behaarten Blattrosetten sind schon sichtbar, bald wird es seinen nur mit kleinen schuppenförmigen Blättern besetzten Stängel treiben und ihn an seiner Spitze mit einem leuchtend gelben Blütenkorb krönen – das Ferkelkraut. Doch wie kam dieses saubere Pflänzchen zu so einem saumäßigen Namen? Daran ist ein Schüler des Aristoteles, Theophrastos von Eresos schuld.</p>
<p>Der alte Grieche lebte etwa zwischen 370 und 290 v. Chr. und schrieb neben zahlreichen philosophischen Werken auch ein naturkundliches Buch: Die Naturgeschichte der Gewächse. In dieser beschreibt er einen Korbblütler, der <em>Hypochoires</em> genannt werde, zusammengesetzt aus <em>hypo</em> und <em>choiros,</em> was mit <em>unter Schweinen</em> bzw. <em>unter Ferkeln</em> übersetzt werden kann. Es würde zwar ein bisschen wie eine Kulturpflanze aussehen, sei aber ungenießbar – geschmacklich unter aller Sau sozusagen.</p>
<div id="attachment_921" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/05/hypochaeris_fruechte.jpg"><img class="size-full wp-image-921  " title="hypochaeris_fruechte" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/05/hypochaeris_fruechte.jpg" alt="" width="400" height="359" /></a><p class="wp-caption-text">Die &quot;Pusteblume&quot; des Ferkelkrauts ist schmutzig weiß - wie sollte es auch anders sein.</p></div>
<p>Der deutsche Name bezieht sich also auf den altgriechischen Begriff, wobei überhaupt nicht bewiesen ist, dass unser heute <em>Hypochaeris radicata</em> genanntes Ferkelkraut mit der von Theophrast erwähnten Pflanze identisch ist, das hat Linné, der berühmte schwedische Naturforscher, nämlich einfach so bestimmt – er war <em>der</em> Pflanzenbestimmer schlechthin, und das im doppelten Sinn.</p>
<p>Obwohl für den flüchtigen Beobachter alle Korbblütler mit gelben Blütenkörben wie Löwenzahn aussehen, liegt er hier nicht ganz daneben – <em>Hypochaeris</em> ist nah mit <em>Leontodon</em>, den Löwenzähnen verwandt. Allerdings nicht mit den Kuhblumen, die zwar auch Löwenzahn genannt werden, doch zu <em>Taraxacum</em> zählen. Zum Trost sei aber gesagt, den letzteren kleinen Unterschied zu machen, war noch nicht einmal der große Linné bereit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/05/06/unter-aller-sau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bedeutung botanischer Artnamen (capillatus &#8211; cenisia)</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/04/26/bedeutung-botanischer-artnamen-capillatus-cenisia/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/04/26/bedeutung-botanischer-artnamen-capillatus-cenisia/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 12:07:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botanische Artnamen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=915</guid>
		<description><![CDATA[capillatus, capillata, capillatum – lat. behaart capitatus, capitata, capitatum – lat. kopfig caprea – lat. Ziege capreolus, capreola, capreolum – lat. Ziegenbock caprifolius, caprifolia, caprifolium – lat. Geißblatt (evtl. weil die Blätter gerne von Ziegen gefressen werden) cardiacus, cardiaca, cardiacum &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/04/26/bedeutung-botanischer-artnamen-capillatus-cenisia/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>capillatus, capillata, capillatum</em></strong> – <em>lat.</em> behaart<br />
<strong><em>capitatus, capitata, capitatum</em></strong> – <em>lat.</em> kopfig<br />
<strong><em>caprea</em></strong> – <em>lat.</em> Ziege<br />
<strong><em>capreolus, capreola, capreolum</em></strong> – <em>lat.</em> Ziegenbock<br />
<strong><em>caprifolius, caprifolia, caprifolium</em></strong> – <em>lat.</em> Geißblatt (evtl. weil die Blätter gerne von Ziegen gefressen werden)<br />
<strong><em>cardiacus, cardiaca, cardiacum</em></strong> – <em>gr</em>. Herz-<br />
<strong><em>cardiophyllus, cardiophylla, cardiophyllum</em></strong> – <em>gr.</em> herzblättrig<br />
<strong><em>carduelis</em></strong> – <em>lat.</em> distelartig<br />
<strong><em>carinatus, carinata, carinatum</em></strong> – <em>lat.</em> gekielt<br />
<strong><em>carinthiacus, carinthiaca, carinthiacum</em></strong> – <em>lat.</em> aus Kärnten<br />
<strong><em>carmichaelii</em></strong> – nach Dugald Carmichael (1772-1827)<br />
<strong><em>carneus, carnea, carneum</em></strong> – <em>lat.</em> fleischfarben<br />
<strong><em>carniolicus, carniolica, carniolicum</em></strong> – <em>lat.</em> aus Krain<br />
<strong><em>carota, carotae</em></strong> – <em>lat.</em> Karotte<br />
<strong><em>carpathicus, carpathica, carpathicum</em></strong> – <em>lat.</em> aus den Karpaten<br />
<strong><em>carpaticus, carpatica, carpaticum</em></strong> – <em>lat.</em> aus den Karpaten<br />
<strong><em>carpinifolius, carpinifolia, carpinifolium</em></strong> – <em>lat.</em> hainbuchenblättrig<br />
<strong><em>carthusianus, carthusiana, carthusianum</em></strong> – <em>lat.</em> nach Johan Friedrich Cartheuser (1704-1777)<br />
<strong><em>carthusianorum</em></strong> – <em>lat.</em> Karthäuser-<br />
<strong><em>carvi</em></strong> – <em>lat.</em> Kümmel-<br />
<strong><em>carviflora</em></strong> – <em>lat.</em> kümmelblütig<br />
<strong><em>carvifolius, carvifolia, carvifolium</em></strong> – <em>lat.</em> kümmelblättrig<br />
<strong><em>caryophyllaceae</em></strong> – <em>gr.</em> Nelken-<br />
<strong><em>caryophylleus, caryophyllea, caryophylleum</em></strong> – <em>gr.</em> Nelken-<br />
<strong><em>cassubicus, cassubica, cassubicum</em></strong> – <em>lat.</em> aus der Kaschubei<br />
<strong><em>cassubicifolius</em></strong> – <em>lat.</em> wie <em>Ranunculus cassubicus</em><br />
<strong><em>castellanus, castellana, castellanum</em></strong> <em>– lat</em>. zur Burg gehörig<br />
<strong><em>castriferrii</em></strong> – <em>lat.</em> aus Eisenburg<br />
<strong><em>catameristum</em></strong> – <em>gr.</em> zerteilt<br />
<strong><em>catarius, cataria, catarium</em></strong> – <em>lat.</em> Katzen-<br />
<strong><em>catenatus, catenata, catenatum</em></strong> – <em>lat.</em> gekettet<br />
<strong><em>catharticus, cathartica, catharticum</em></strong> – <em>gr.</em> zum Purgieren verwendet<br />
<strong><em>caucalis</em></strong> – <em>gr.</em> der Haftdolde ähnlich<br />
<strong><em>caucasius , caucasia, caucasium</em></strong> – <em>lat.</em> aus dem Kaukasus<br />
<strong><em>caulescens</em></strong> – <em>gr.</em> mit deutlichem Stängel<br />
<strong><em>cavus, cava, cavum</em></strong> – <em>lat.</em> hohl, gewölbt<br />
<strong><em>cavillieri</em></strong> – nach François Georges Cavillier (1868-1953)<br />
<strong><em>celticus, celtica, celticum</em></strong> – <em>lat.</em> keltisch<br />
<strong><em>cembra</em></strong> – konstruiert aus dem Trivialnamen der Zirbelkiefer (Zirbel-)<br />
<strong><em>cenisia</em></strong> – <em>lat.</em> vom Mont Cenis</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/04/26/bedeutung-botanischer-artnamen-capillatus-cenisia/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Osternschnuppen &#8211; ein Osterausflug</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/04/08/osternschnuppen/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/04/08/osternschnuppen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Apr 2012 22:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=906</guid>
		<description><![CDATA[Das Emsland hat nicht nur Nat-, sondern auch Kultur zu bieten, was man den nachfolgenden Bildern entnehmen mag: &#160; Frohe Ostern wünscht David]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Emsland hat nicht nur Nat-, sondern auch Kultur zu bieten, was man den nachfolgenden Bildern entnehmen mag:</p>
<div id="attachment_907" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/04/Huenengrab.jpg"><img class="size-full wp-image-907 " title="Hünengrab" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/04/Huenengrab.jpg" alt="" width="640" height="514" /></a><p class="wp-caption-text">Steingrab in Bruneforth</p></div>
<div id="attachment_908" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/04/Wassermuehle_Bruneforth.jpg"><img class="size-full wp-image-908 " title="Wassermühle Bruneforth" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/04/Wassermuehle_Bruneforth.jpg" alt="" width="640" height="511" /></a><p class="wp-caption-text">Wassermühle Bruneforth</p></div>
<div id="attachment_909" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/04/Koenigsgrab.jpg"><img class="size-full wp-image-909 " title="Königsgrab" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/04/Koenigsgrab.jpg" alt="" width="640" height="511" /></a><p class="wp-caption-text">Königsgrab in Groß Berßen</p></div>
<div id="attachment_910" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/04/Huevener_Muehle.jpg"><img class="size-full wp-image-910 " title="Hüvener Mühle" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/04/Huevener_Muehle.jpg" alt="" width="640" height="797" /></a><p class="wp-caption-text">Hüvener Mühle</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Frohe Ostern wünscht<br />
David</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/04/08/osternschnuppen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gelbsternschnuppen</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/24/gelbsternschnuppen/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/24/gelbsternschnuppen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 23:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildpflanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=895</guid>
		<description><![CDATA[Die Sterne funkeln – nicht nur die silbernen, welche am Firmament flimmern, sondern gar güldene Sonnen wogen auf den sanft geneigten Gefilden des norddeutschen Tieflandes. Gemeint ist nicht das Scharbockskraut, dessen Sterne zwar auch ganz schön gülden funkeln, sondern Gagea &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/24/gelbsternschnuppen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sterne funkeln – nicht nur die silbernen, welche am Firmament flimmern, sondern gar güldene Sonnen wogen auf den sanft geneigten Gefilden des norddeutschen Tieflandes. Gemeint ist nicht das Scharbockskraut, dessen Sterne zwar auch ganz schön gülden funkeln, sondern <em>Gagea pratensis, </em>der Wiesen-Goldstern oder auch Wiesen-Gelbstern.</p>
<p><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/03/gagea_pratensis_bluete.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-896" title="gagea_pratensis_bluete" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/03/gagea_pratensis_bluete.jpg" alt="" width="400" height="402" /></a>Da mag so manch einer, der nur den häufigeren Wald-Gelbstern kennt, vor Neid erblassen. Steht <em>Gagea pratensis</em> in den meisten Bundesländern auf der Roten Liste, so ist er im Emsland, zumindest in Meppen und Haselünne wie ich mich vergewissern konnte, wirklich überaus häufig. Jedoch würde ich hier ganz gerne mal so einen Feld-Wald-und-Wiesen, Verzeihung, Wald-Gelbstern finden, damit ist es allerdings Essig.</p>
<p>Nicht, dass ich ihn nicht gesucht hätte, ganz im Gegenteil. Jeder verdächtige Stern mit breiten Blumenblättern und ausgeprägter Kapuzenspitze wurde gründlich inspiziert – die rötliche Blattbasis verriet immer nur den wiesenbewohnenden Zeitgenossen. Wenn man es jedoch hundertprozentig genau wissen will, muss man sich schon mal die Finger schmutzig machen und die Pflanze vorsichtig ausgraben – der Wiesen-Gelbstern besitzt neben der Hauptzwiebel zwei kleine weiße Nebenzwiebeln, der Waldbewohner besitzt nur die eine Hauptzwiebel.</p>
<p>Letztere Methode ist allerdings nur für die Bundesländer zu empfehlen, in denen die Gelbsterne noch nicht zu den bedrohten Arten zählen, sonst macht man sich nämlich auch im übertragenen Sinn die Finger schmutzig. Auf jeden Fall muss man das Pflänzchen dann, das sollte allerdings selbstverständlich sein, vorsichtig wieder eingraben.</p>
<p>Nun, das Emsland beherbergt wohl keine Wald-Gelbsterne, was vermutlich daran liegt, dass sie kalkhaltige Böden mögen. Aber dafür gibt es etwas anderes: Lehm. Und damit lässt es sich hier für Wiesen-Gelbsterne ganz hervorragend lehm.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/24/gelbsternschnuppen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frühjahrsputz</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/15/fruhjahrsputz/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/15/fruhjahrsputz/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 00:45:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=878</guid>
		<description><![CDATA[Alles glänzt und strahlt wieder, nicht nur meine Bude, sondern auch mein Projekt Flora Emslandia. Bisher war das nämlich eine mit vielen kleinen HTML-Fehlern behaftete Seite, aber damit ist jetzt Schluss. Nur wie konnten die sich einschleichen? Nun, beim Basteln &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/15/fruhjahrsputz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles glänzt und strahlt wieder, nicht nur meine Bude, sondern auch mein Projekt <a title="Flora Emslandia" href="http://flora-emslandia.de">Flora Emslandia</a>. Bisher war das nämlich eine mit vielen kleinen HTML-Fehlern behaftete Seite, aber damit ist jetzt Schluss. Nur wie konnten die sich einschleichen? Nun, beim Basteln der Seite bin ich damals wie die Evolution vorgegangen – wenn es richtig dargestellt wurde, wurde es so belassen wie es ist, wenn nicht, dann wurde es eben wieder verworfen und etwas anderes versucht.</p>
<p>Aber man ist ja nun mal Mensch und nicht die Selektionstheorie, daher muss man die Sache deterministisch angehen: Stellt man sich HTML oder CSS wie den genetischen Code vor, so kann man sich Browser wie den Internet Explorer, Mozilla oder Opera wie Ribosomen vorstellen, die ihn ablesen, und in Proteine, sprich Internetseiten, übersetzen. Gab es bisher einige Stellen, an denen die Ribosomen stolperten und das Blaue vom Himmel raten mussten, welche Aminosäure nun an dieser Stelle eingebaut werden soll, habe ich mich kurzerhand als Reperaturenzym betätigt.</p>
<p>Aber wozu die ganze Gentechnologie? Lasst es mich mal so formulieren: Jeden Tag kommen etwa 400 Besucher aus aller Herren Länder auf die Seite Flora Emslandia, deren Texte sehr sorgfältig und, zumindest nach meinem Dafürhalten, ohne sachliche Fehler und Fehlschreibungen erstellt worden sind – wer erwartet dann nicht auch eine fehlerfreie Programmier- und Auszeichnungssprache?</p>
<p>Auch wenn ich mich soeben als Perfektionist, wenn nicht gar als Nerd geoutet habe – wenn man eine von Google gut gerankte Homepage betreibt, dann trägt man auch ein Stück Verantwortung – nicht nur für die Inhalte, sondern auch für die Validität.</p>
<p>Übrigens: Die Kopfzeile meiner HP trägt seit heute ein Bild: Viel flacher Horizont, typisch Emsland eben. Das lässt die Seite zwar etwas weniger wissenschaftlich, dafür aber etwas freundlicher erscheinen.</p>
<p><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/03/Flora-Emslandia.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-884" title="Flora-Emslandia" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/03/Flora-Emslandia.jpg" alt="" width="640" height="362" /></a></p>
<p>Mit ebenso freundlichen, jedoch nicht mit ebenso flachen Grüßen, verabschiede ich mich von euch bis zum nächsten Blogthema.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/15/fruhjahrsputz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Frühling lässt sein blaues Band&#8230;</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/04/der-fruhling-lasst-sein-blaues-band/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/04/der-fruhling-lasst-sein-blaues-band/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2012 16:56:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildpflanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=863</guid>
		<description><![CDATA[wieder flattern durch die Lüfte. Eigentlich ein sehr schönes Gedicht von Eduard Mörike, das wir zu Schulzeiten, vielleicht in der 5. oder 6. Klasse, auswendig lernen durften. Besonders jene Zeile bleibt mir in unauslöschlicher Erinnerung verhaftet: Horch, von fern ein leiser &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/04/der-fruhling-lasst-sein-blaues-band/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/03/krokusse.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-864" title="krokusse" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/03/krokusse.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a>wieder flattern durch die Lüfte. Eigentlich ein sehr schönes Gedicht von Eduard Mörike, das wir zu Schulzeiten, vielleicht in der 5. oder 6. Klasse, auswendig lernen durften.</p>
<p>Besonders jene Zeile bleibt mir in unauslöschlicher Erinnerung verhaftet: <em>Horch, von fern ein leiser Harfenton! </em>Unser Herr Rektor legte nämlich gesteigerten Wert darauf, dass wir „horch“ mit hartem „ch“ aussprachen, etwa wie in „Rachen“ und nicht mit weichem „ch“ wie in „weich“. Was ihn dazu bewogen hat, die Stelle wie eine Halskrankheit klingen zu lassen, wird wohl immer sein Geheimnis bleiben.</p>
<p>Aber raus aus dem Klassenzimmer und rein in die Natur! Und was fällt uns da auf? Frühjahrsgeophyten wohin das Auge blickt. Frühjahrsgeophyten sind übrigens Geophyten die, wie der Name schon sagt, im Frühjahr blühen. Neben Tausenden von Schneeglöckchen, mir ist ein Rätsel, wo die auf einmal überall herkommen, fallen Krokusse in allen erdenklichen Farben auf.</p>
<p>Angefangen von zartem Blau bis zu Dunkelviolett, schieben auch cremefarbene und sogar quietschgelbe Vertreter ihre Trichter aus dem Boden, um die ersten Insekten des Jahres für sich einzunehmen.</p>
<p><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/03/winterling.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-865" title="winterling" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/03/winterling.jpg" alt="" width="400" height="319" /></a>Meine kleine Exkursion war schon fast beendet, die Speicherkarte voll mit verschiedenen Krokussen und die Kamera schon in der Tasche verstaut, da fiel mein schweifender Blick auf ein einzelnes, im Laub verstecktes Blümchen, das ich in Meppen bisher noch nie gefunden habe, und ich streune schon seit etwa 8 Jahren hier in der Gegend herum.</p>
<p>Es war ein kleiner Winterling, da lacht doch das Botanikerherz. Zwar ist er bei uns nur ein unbeständiger Neophyt, aber dafür eine nagelneue Art in meiner Sammlung. Ein unbeständiger Neophyt ist übrigens ein Neophyt, der nur gelegentlich auftritt, sich also noch nicht breit gemacht hat. Ein neophytischer Geophyt sozusagen, der mir heute eine kleine Freude bereitet hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/03/04/der-fruhling-lasst-sein-blaues-band/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bedeutung botanischer Artnamen (cacaliaster &#8211; capillaris)</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/02/26/bedeutung-botanischer-artnamen-cacaliaster-capillaris/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/02/26/bedeutung-botanischer-artnamen-cacaliaster-capillaris/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2012 14:19:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botanische Artnamen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=849</guid>
		<description><![CDATA[cacaliaster – gr. der alten Gattung Cacalia (heute Adenostyles u. Arnoglossum) ähnlich cacuminatus, cacuminata, cacuminatum – lat. zugespitzt caerulescens – lat. bläulich caeruleus, caerulea, caeruleum – lat. himmelblau caesius, caesia, caesium – lat. graublau caespitosus, caespitosa, caespitosum – lat. rasig, &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/02/26/bedeutung-botanischer-artnamen-cacaliaster-capillaris/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>cacaliaster</em></strong> – <em>gr.</em> der alten Gattung <em>Cacalia</em> (heute <em>Adenostyles</em> u. <em>Arnoglossum</em>) ähnlich<br />
<strong><em>cacuminatus, cacuminata, cacuminatum</em></strong> – <em>lat.</em> zugespitzt<br />
<strong><em>caerulescens</em></strong> – <em>lat.</em> bläulich<br />
<strong><em>caeruleus, caerulea, caeruleum</em></strong> – <em>lat.</em> himmelblau<br />
<strong><em>caesius, caesia, caesium</em></strong> – <em>lat.</em> graublau<br />
<strong><em>caespitosus, caespitosa, caespitosum</em></strong> – <em>lat.</em> rasig, buschig wachsend<br />
<strong><em>caflischii</em></strong> – nach Jakob Friedrich Caflisch benannt<br />
<strong><em>calamagrostis</em></strong> – <em>gr.</em> Reitgras- (<em>Calamagrostis-</em>) ähnlich<br />
<strong><em>calaminarius, calaminaria, calaminarium</em></strong> – <em>gr.</em> Galmei- (auf Schwermetallerzen wachsend)<br />
<strong><em>calamus, calami</em></strong> – <em>gr.</em> Schilf-, Rohr-<br />
<strong><em>calcaratus, calcarata, calcaratum</em></strong> – <em>lat.</em> gespornt<br />
<strong><em>calcareus, calcarea, calcareum</em></strong> – <em>lat.</em> kalkig<br />
<strong><em>calcitrapa</em></strong> – <em>lat.</em> Fußfalle (Früchte krähenfußartig)<br />
<strong><em>californicus, californica, californicum</em></strong> – <em>lat.</em> kalifornisch<br />
<strong><em>callianthemus, callianthema, callianthemum</em></strong> – <em>gr</em>. mit schönen Blüten<br />
<strong><em>callianthus, calliantha, callianthum</em></strong> – <em>gr.</em> mit schönen Blüten<br />
<strong><em>callitrichoides</em></strong> – <em>gr</em>. <em>Callitriche-</em> (Wasserstern-) artig<br />
<strong><em>calochroum</em></strong> – <em>gr</em>. schönhäutig<br />
<strong><em>calocymum</em></strong> – <em>gr.</em> schöndoldig<br />
<strong><em>calodon</em></strong> – <em>gr</em>. schönhaarig<br />
<strong><em>caloschistoides</em></strong> – <em>gr.</em> wie <em>Taraxacum caloschistum</em><br />
<strong><em>caloschistum</em></strong> – <em>gr.</em> schönästig<br />
<strong><em>calvescens</em></strong> – <em>lat.</em> verkahlend<br />
<strong><em>calvus, calva, calvum</em></strong> – <em>lat.</em> kahl, unbehaart<br />
<strong><em>calyculatus, calyculata, calyculatum</em></strong> – <em>gr.</em> kleinkelchig<br />
<strong><em>cambresis, cambrese</em></strong> – <em>lat.</em> aus Wales<br />
<strong><em>cammarus, cammara, cammarum </em></strong><em>–  lat.</em> Hummer-<br />
<strong><em>campester, campestris, campetstre</em></strong> – <em>lat.</em> Feld-<br />
<strong><em>campoduniense</em></strong> – <em>lat.</em> aus Kempten<br />
<strong><em>camptostachys</em></strong> – <em>gr.</em> mit gekrümmten Stacheln<br />
<strong><em>canadensis, canadense</em></strong> – <em>lat.</em> kanadisch<br />
<strong><em>canaliculatus, canaliculata, canaliculatum</em></strong> – <em>lat.</em> mit kleiner Rille<br />
<strong><em>canariensis, canariense</em></strong> – <em>lat.</em> kanarisch<br />
<strong><em>candidus, candida, candidum</em></strong> – <em>lat.</em> leuchtend weiß<br />
<strong><em>canescens</em></strong> – <em>lat.</em> weißgrau<br />
<strong><em>caninitergi</em></strong> <em>– lat.</em> vom Hunsrück<br />
<strong><em>caninus, canina, caninum</em></strong> – <em>lat.</em> Hunds-<br />
<strong><em>cannabifolius, cannabifolia, cannabifolium</em></strong> – <em>gr., lat</em>. &#8211; hanfblättrig<br />
<strong><em>cannabinus, cannabina, cannabinum</em></strong> – <em>gr.</em> hanfartig<br />
<strong><em>canophyllus, canophylla, canophyllum</em></strong> – <em>lat.</em> mit grauen (behaarten) Blättern<br />
<strong><em>canovertex</em></strong> – <em>lat.</em> mit grauer (behaarter) Spitze<br />
<strong><em>canovirens, canoviride</em></strong> – <em>lat.</em> graugrün<br />
<strong><em>canus, cana, canum</em></strong> – <em>lat.</em> grau (durch Behaarung)<br />
<strong><em>canutii</em></strong> – <em>lat.</em> nach F. Thedenius Canut benannt<br />
<strong><em>capensis, capense</em></strong> – <em>lat.</em> der Kapflora (Südafrika) zugehörig<br />
<strong><em>capillaris, capillare</em></strong> – <em>lat.</em> haarförmig</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/02/26/bedeutung-botanischer-artnamen-cacaliaster-capillaris/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Am Weg wartet die Wegwarte</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/02/10/am-weg-wartet-die-wegwarte/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/02/10/am-weg-wartet-die-wegwarte/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 11:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wildpflanzen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=831</guid>
		<description><![CDATA[Als Kontrastprogramm zum eisigen Winter verrate ich euch heute etwas über eine Sommerpflanze. Sie bevorzugt etwas basische, sprich kalkhaltige Böden, die das Emsland kaum zu bieten hat, trotzdem findet man sie vereinzelt. Man kann sich darüber streiten, ob sie nun &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/02/10/am-weg-wartet-die-wegwarte/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Kontrastprogramm zum eisigen Winter verrate ich euch heute etwas über eine Sommerpflanze. Sie bevorzugt etwas basische, sprich kalkhaltige Böden, die das Emsland kaum zu bieten hat, trotzdem findet man sie vereinzelt. Man kann sich darüber streiten, ob sie nun eigentlich schön oder hässlich ist und ist damit quasi die Daniela Katzenberger unter den Pflanzen.</p>
<div id="attachment_832" class="wp-caption alignleft" style="width: 650px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/02/wegwarte_bluetenkob.jpg"><img class="size-full wp-image-832" title="wegwarte_bluetenkob" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/02/wegwarte_bluetenkob.jpg" alt="" width="640" height="394" /></a><p class="wp-caption-text">Die blauen Korbblüten sind ein echter Hingucker</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwar besticht sie durch große blaue Blüten, doch ihr sparriger, verzweigter Wuchs mit den starren Ästen will nicht recht dazu passen. Besonders nachmittags entzieht sie sich dem Blick, indem sie die auffälligen Korbblüten kurzerhand schließt, um sich in unansehnliches Gestrüpp zu verwandeln.</p>
<div id="attachment_833" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/02/wegwarte_nachmittags.jpg"><img class="size-full wp-image-833" title="wegwarte_nachmittags" src="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/wp-content/uploads/2012/02/wegwarte_nachmittags.jpg" alt="" width="400" height="501" /></a><p class="wp-caption-text">Mit gechlossenen Blütenkörben ist die Wegwarte kaum wiederzuerkennen</p></div>
<p>A propos verwandeln: Alten Überlieferungen zufolge ist die Wegwarte eine Prinzessin / Burgfäulein / Jungfrau / Mädchen / Geliebte eines Ritters, die jahrelang am Wegrand auf ihren im Kreuzzug / in einer Schlacht / im Krieg gefallenen bzw. untreu gewordenen Prinzen / Ritter / Freund / Geliebten wartete, und von Gott / einer Fee / Engeln / Uri Geller in eine Pflanze verwandelt wurde.</p>
<p>Rein etymologogisch betrachtet hat die Wegwarte überhaupt nichts mit warten zu tun. Streng genommen aber doch. Die Wegwarte wartet zwar nicht <em>auf</em> etwas, aber sie wartet <em>etwas</em>, nämlich den Weg. Nun, sie pflastert ihn zwar nicht neu, aber sie zeigte einst den müden Wanderern die ausgetretenen Pfade und verdiente sich so die Namen Wegweis und Wegeweise.</p>
<p>Aber warum wächst sie ausgerechnet am Wegrand? Weil sie dort viel Sonne und damit Licht und Wärme bekommt, andererseits, weil sie von den oft angrenzenden Feldern den Stickstoff abgreifen kann. So wird sie von jedem gesehen und kann es auch ertragen, mal plattgetreten zu werden. Ganz wie Daniela Katzenberger eben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/02/10/am-weg-wartet-die-wegwarte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bedeutung botanischer Artnamen (betckei – botrys)</title>
		<link>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/01/30/bedeutung-botanischer-artnamen-betckei-botrys/</link>
		<comments>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/01/30/bedeutung-botanischer-artnamen-betckei-botrys/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 12:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>David</dc:creator>
				<category><![CDATA[Botanische Artnamen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/?p=828</guid>
		<description><![CDATA[betckei – nach Betcke benannt betonicifolius, betonicifolia, betonicifolium – lat. ziestblättrig beyrichii – nach Beyrich benannt biasolettii – nach Biasoletto benannt bicolor – lat. zweifarbig biebersteinii – nach F. A. Freiherr von Bieberstein benannt biennis – lat. zweihährig bifidus, bifida, &#8230; <a class="more-link" href="http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/01/30/bedeutung-botanischer-artnamen-betckei-botrys/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>betckei</em></strong> – nach Betcke benannt<br />
<strong><em>betonicifolius, betonicifolia, betonicifolium</em></strong> – <em>lat.</em> ziestblättrig<br />
<strong><em>beyrichii</em></strong> – nach Beyrich benannt<br />
<strong><em>biasolettii</em></strong> – nach Biasoletto benannt<br />
<strong><em>bicolor</em></strong> – <em>lat.</em> zweifarbig<br />
<strong><em>biebersteinii</em></strong> – nach F. A. Freiherr von Bieberstein benannt<br />
<strong><em>biennis</em></strong> – <em>lat.</em> zweihährig<br />
<strong><em>bifidus, bifida, bifidum</em></strong> – <em>lat.</em> zweispaltig<br />
<strong><em>biflorus, biflora, biflorum</em></strong> – <em>lat.</em> zweiblütig<br />
<strong><em>bifolius, bifolia, bifolium</em></strong> <em>– lat.</em> zweiblättrig<br />
<strong><em>biformis, biforme</em></strong> – <em>lat.</em> in zwei Formen vorkommend<br />
<strong><em>bifrons, bifrondes</em></strong> – <em>lat.</em> zweiblättrig<br />
<strong><em>bifurcus, bifurca, bifurcum</em></strong> – <em>lat.</em> in zwei Äste gespalten<br />
<strong><em>bigelowii</em></strong> – nach Bigelow benannt<br />
<strong><em>biharica</em></strong> – nach dem indischen Bundesstaat Bihar benannt<br />
<strong><em>billardii</em></strong> – nach Billard benannt<br />
<strong><em>binderi</em></strong> – nach Binder benannt<br />
<strong><em>binervis, bierve</em></strong> – <em>lat.</em> zweinervig<br />
<strong><em>bjoerkmanii </em></strong>– nach Björkman benannt<br />
<strong><em>blandus, blanda, blandum</em></strong> – <em>lat.</em> verführerisch, reizend<br />
<strong><em>blandidus, blandida, blandidum</em></strong> <em>lat.</em> schmeichlerisch<br />
<strong><em>blattarius, blattaria, blattarium</em></strong> – <em>lat.</em> Schaben-<br />
<strong><em>blitoides</em></strong> – <em>lat.</em> Blitum- (Spinat, Gänsefuß-) artig<br />
<strong><em>blitum, bliti</em></strong> – <em>lat.</em> <em>Blitum-</em> (Spinat, Gänsefuß-) artig<br />
<strong><em>blondaeana</em></strong> – nach Blondeau benannt<br />
<strong><em>blyttianum</em></strong> – nach Blytt benannt<br />
<strong><em>bocconei, bocconi</em></strong> – nach Paolo Silvio Boccone benannt<br />
<strong><em>boekmanii</em></strong> – nach Boekman benannt<br />
<strong><em>boenninghauseniana</em></strong> – nach C. M. F. Freiherr von Bönninghausen benannt<br />
<strong><em>boetzkesii</em></strong> – nach Boetzkes benannt<br />
<strong><em>bohemicus, bohemica, bohemicum</em></strong> – <em>lat.</em> böhmisch<br />
<strong><em>bombycinus, bombycina, bombycinum</em></strong> – <em>lat.</em> aus Seide<br />
<strong><em>bonariensis, bonariense</em></strong> – nach Buenos Aires (Argentinien) benannt<br />
<strong><em>bonus-henricus</em></strong> – <em>lat.</em> Guter Heinrich<br />
<strong><em>borbasii</em></strong> – nach Vincenz von Borbas benannt<br />
<strong><em>borchers-kolbiae</em></strong> nach Borchers-Kolbe benannt<br />
<strong><em>boreale, boreales, borealis</em></strong> – <em>lat.</em> nördlich<br />
<strong><em>borgvallii</em></strong> – nach Borgvall benannt<br />
<strong><em>bornmuelleri</em></strong> – nach Joseph Friedrich Nicolaus Bornmüller<br />
<strong><em>borreri</em></strong> – nach Borrer benannt<br />
<strong><em>borysthenica</em></strong> – nach Beresan (Borysthenes) benannt (Insel im Schwarzen Meer)<br />
<strong><em>botryodes</em></strong> – <em>lat.</em> traubig<br />
<strong><em>botrys</em></strong> –  <em>lat.</em> Trauben-</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://flora-emslandia.de/wildpflanzen-blog/2012/01/30/bedeutung-botanischer-artnamen-betckei-botrys/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

