Gewöhnliches Hirtentäschel |



Habitus, Blütenstand, Blüte und Blatt von Capsella bursa-pastoris
| Capsella bursa-pastoris (L.) Medik.: | |
| Blütezeit: | März–Oktober |
| Höhe: | 5–70 cm |
| Blüten: | zwittrig, disymmetrisch, Staubblätter: 6, Stempel: 1 |
| Kronblätter: | 4, 2 – 3mm, weiß |
| Kelchblätter: | 4, bis 1 – 2mm lang, eiförmig |
| Stängelblätter: | wenige, wechselständig und sitzend |
Pflanze ein- bis zweijährig, krautig.
Stängel aufrecht und manchmal ästig.
Grundständige Rosettenblätter länglich, fiederspaltig, gelappt, gezähnt oder ganzrandig.
Stängelblätter meist ganzrandig, am Grund mit 2 spitzen, stängelumfassenden Öhrchen. Blätter und Stängel oft mit einfachen und verzweigten Haaren (Sternhaare) oder selten kahl.
Blüten klein und weiß. Kronblätter länger als der Kelch. Die Kelchblätter sind grün bis rötlich, weiß hautrandig und aufrecht abstehend.
Der Blütenstand ist im oberen Bereich doldenähnlich, weiter unten stehen die Blüten und Früchte in einer deutlichen Traube.
Nach Selbstbestäubung oder der Bestäubung durch Käfer und Fliegen, bildet der Fruchtknoten ein verkehrt herzförmiges bis verkehrt dreieckiges, vielsamiges Schötchen aus, dessen Stiel waagerecht vom Stängel absteht.
Bei der Fruchtreife fallen die Schotenwände ab, die silbrige Scheidewand bleibt häufig stehen. Die Samen werden vom Wind verbreitet. Pflanze sehr formenreich, wintergrün, schwach giftig!
| Blütenformel: |
| ·|· K4 C4 A2+4 G(2) oberständig |
Vorkommen:
Wegränder, Schutt, Wiesen, Gräben, Äcker, als „Unkraut" in Gärten.
Bevorzugt stickstoffreiche Böden.
Verbreitung:
Ursprünglich Mitteleuropa und Asien, heute weltweit verbreitet.